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Augenarzt

Ihr Augenarzt ist der beste Garant für gutes Sehen in jedem Lebensalter

Das Auge ist zweifelsohne unser wichtigstes Sinnesorgan. Augengesundheit ist daher ein hohes Gut. Erfreulicherweise ist unsere Versorgung mit Spezialisten sehr gut: in Deutschland gibt es mehr als 5.000 Augenärzte und Augenärztinnen. Viele arbeiten in einer Augenarztpraxis, andere wieder an einem augenärztlichen Zentrum oder einer Augenklinik. Gemeinsam ist allen eines: der Stand der Augenheilkunde ist sehr hoch. Heute können Fehlsichtigkeiten und viele Augenkrankheiten mit exzellenten Erfolgsaussichten behandelt werden, an die vor wenigen Jahren noch nicht zu denken war - mit Therapien, die es leider in vielen Teilen der Welt für Patienten noch nicht so problemlos gibt.

Der für viele Menschen wichtigste Grund, zum ersten Mal zu einem AugenarztAugenarzt Prof. Dr. Burkhard Dick - Direktor der Augenklinik Ruhr-Universität Bochum zu gehen, ist eine Fehlsichtigkeit. Wer zum Beispiel bemerkt, auf die Ferne nicht mehr deutlich zu sehen, also wahrscheinlich kurzsichtig ist, ist ausreichend motiviert, einen Augenarzt aufzusuchen - Kurzsichtigkeit setzt meist in jungem Lebensalter ein. Aber genau so wichtig ist es, dass Menschen in mittlerem Lebensalter einen Augenarzt aufsuchen - dann nämlich, wenn die erste Lesebrille fällig wird, weil die sogenannte Altersweitsichtigkeit einsetzt. Der Augenarzt ist gerade in dieser Siuation der primäre Ansprechpartner, weil in dieser Altersgruppe (Mitte Vierzig) eine vorbeugende Untersuchung auf bestimmte Augenerkrankungen sinnvoll ist. Dies gilt ganz besonders mit Blick auf das Glaukom, im Volksmund Grüner Star genannt. Dieses Leiden bemerkt der Betroffene nicht, der Augenarzt kann indes mit schnellen und völlig schmerzfreien Tests herausfinden, ob man zur Risikogruppe gehört. Die empfehlenswerte Reihenfolge ist also: zunächst zum Augenarzt in die Praxis, nach Augenuntersuchung und ggf. Brillenverordnung mit dem Rezept zum Augenoptiker.

Wesentlich jünger ist eine ganz andere Bevölkerungsgruppe, die möglichst rechtzeitig einem Augenarzt vorgestellt werden sollte - zu jung, um selbst einen Termin auszumachen. Es geht um Kinder. Bei den üblichen Vorsorgeuntersuchungen muss auch auf eine mögliche Augenfehlstellung geachtet werden. Schielen ist nicht nur ein kosmetisches Problem, es bedroht vielmehr die normale Entwicklung des Sehorgans und kann schlimmstenfalls zu einer Schwachsichtigkeit führen. Der Augenarzt kann dem Schielen auf den Grund gehen und wird herausfinden, ob ihm eine Fehlsichtigkeit zugrunde liegt. Die Behandlung erfolgt dann in einer Sehschule, wie sie zahlreichen Augenarztpraxen und auch vielen Kliniken angeschlossen sind. Dort werden die Kinder von Spezialistinnen (Orthoptistinnen) in enger Absprache mit dem Augenarzt behandelt.

Mit zunehmendem Alter sollte ein regelmäßiger Termin beim Augenarzt zu einer Selbstverständlichkeit werden. Die allermeisten Menschen werden irgendwann einen Grauen Star (das Generalthema dieser Website) oder zumindest Ansätze zu einer Linsentrübung bekommen. Kontrollen beim Augenarzt in bestimmten Abständen erlauben eine Beurteilung, ob der Graue Star zunimmt und wann er ggf. behandelt - also operiert - werden sollte.

Ein besonders wichtiges Organteil ist die Netzhaut, die lichtwahrnehmende Nervenfaserschicht im Inneren des Auges. Wer an Diabetes leidet, sollte mindestens einmal im Jahr - unter Umständen auch häufiger - zum Augenarzt gehen. Der Diabetes mellitus kann Schäden an der Netzhaut verursachen, die bei rechtzeitiger Diagnose mit dem Laser behandelt werden können. In wirklich fortgeschrittenem Lebensalter - typischerweise im Ruhestand - kann eine Erkrankung der Netzhaut auftreten, die inzwischen die häufigste Ursache von Sehverlust bei Senioren ist: die altersabhängige Makuladegeneration (AMD). Auch hier kann der Augenarzt mit moderner Diagnostik und innovativer Therapie helfen.

Ihr Augenarzt ist der beste Garant für gutes Sehen in jedem Lebensalter - machen Sie von seinem Leistungsangebot Gebrauch!