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Augenchirurg Prof. Dick

Der Augenchirurg - um "Grauer Star zu lasern" - ist Prof. Dick.

Unter dem medizinischen Fortschritt, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, ragt die operative Augenheilkunde heraus. Die Augenchirurgie hat erfolgreiche Methoden gegen schwere Augenerkrankungen wie manche Leiden der Netzhaut (z.B. feuchte Makuladegeneration, diabetische Retinopathie), und ein ganzes Spektrum von Optionen gegen Fehlsichtigkeiten, die unter dem Begriff refraktive Chirurgie zusammengefasst werden. Der Möglichkeiten sind so viele, dass heute fast jeder Augenchirurg subspezialisiert ist und sich auf bestimmte Augenoperationen konzentriert.

Eine typische Unterteilung der Augenchirurgen findet nach dem hinteren und dem vorderen Augenabschnitt statt. Der hintere Augenabschnitt umfasst Eingriffe an der Netzhaut und dem Glaskörper und der vorderen Augenabschnitt die Augenchirurgie an der Hornhaut und der Linse. Zum vorderen Augenabschnitts gehört der Austausch der eingetrübten Linse - dem Grauen Star.  Sie ist die häufigste Augenoperation und Op am Menschen überhaupt. 

Ihr AugenchirurgProf. Dr. Burkhard Dick ist der Ansprechpartner für alle Probleme mit dem Auge, die eine Intervention erfordern - Krankheiten wie das Glaukom, eine Altersveränderung wie ein Grauer Star (die Katarakt), der im Mittelpunkt dieser Website steht, oder sei es Brechkraftfehler des Auges, die der Patient wunschgemäß wegoperieren lässt, um künftig ein Leben unabhängig von Brille und Kontaktlinse zu führen. Die Augenklinik ist der klassische Arbeitsplatz für einen Augenchirurgen, doch werden die Optionen der modernen Augenchirurgie heute auch außerhalb einer Klinik angeboten. Nicht selten arbeitet ein Augenchirurg mit einem konservativen Augenarzt in einer Gemeinschaftspraxis mit OP-Einheit zusammen; anderenorts finden sich Zentren mit mehreren Augenärzten, von denen ein jeder auf bestimmte Krankheitsbilder spezialisiert ist. Wir haben in Deutschland eine gute Versorgung mit Augenchirurgen (worum uns in vielen Teilen der Welt die Menschen beneiden) und fast überall ist die Fahrt zum nächsten Spezialisten auch für ältere Patienten möglich. Gerade bei uns im Ruhrgebiet sind die Wege kurz, ob in Bochum, Essen, Dortmund oder Gelsenkirchen. Vielerorts wird die Patientenversorgung so gehandhabt, dass der Patient nach einem erfolgten Eingriff zur weiteren Betreuung wieder in die Praxis seines eigentlichen (überwiegend konservativ tätigen) Augenarztes zurück geht. Dies ist bei uns im dichtbevölkerten NRW häufig, z.B. wenn man vom Rhein aus Düsseldorf, Köln oder Duisburg anreist. Zur Augenklinik Bochum kommen Patienten aus ganz Deutschland und der Welt. 

Keine Frage: das Hauptmetier des Augenchirurgen - zumindest der meisten von ihnen - ist der Graue Star. Mehr als 700.000mal im Jahr wird an deutschen Augenkliniken oder operativen Zentren die Entfernung einer Katarakt und die Implantation einer Intraokularlinse vorgenommen - damit ist die Kataraktoperation die häufigste Intervention der Chirurgie bzw. der modernen Medizin überhaupt, noch vor dem Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks und der Entfernung von Blinddarm oder Gallenblase. Nur an einer begrenzten Zahl von operativen Einrichtungen indes wird der Femtosekundenlaser vom Chirurgen für diesen Eingriff (Linsenaustausch) benutzt; die Universitätsaugenklinik/Knappschaftskrankenhaus Bochum ist ein Pionier bei der Anwendung dieser innovativen Technologie in Deutschland. Jährlich profitieren mehr als 500 Menschen von der präzisen Behandlung in Bochum. Seit 2013 haben wir über 6000 mal den Grauen Star gelasert. 

Ein anderes wichtiges Standbein ist die refraktive Chirurgie. Hier ist es der Patientenwunsch, der für den Augenchirurgen ein wichtiger Faktor bei der Indikationsstellung ist. Einem die Brechkaft des Auges verändernden Eingriff unterziehen sich Menschen, die von einer Brille - oder von Kontaktlinsen - unabhängig sein möchten. Das bei weitem am häufigsten angewandte Verfahren ist die Lasik. Bei dieser Methode ändert der Augenchirurg mit einem Laser in Kombination mit einer kleinen mikrochirurgischen Intervention die Brechkraft des Auges auf eine vorher exakt berechnete Weise, um das Ziel der Emmetropie zu erreichen - so dass weder Kurz- noch Weitsichtigkeit vorliegt und der Patient postoperativ "Null Dioptrien" hat.

Etwas weniger epochal ist das, was der Chirurg bei Grünem Star, also beim Glaukom tun kann. Dass Manko dieses Leidens ist, dass es nicht geheilt werden kann. Es geht vielmehr darum, dem Patienten eine Sehverschlechterung zu ersparen, indem man den wichtigsten Risikofaktor des Glaukoms, den erhöhten Augeninnendruck senkt. Die Augenchirurgie vermag dies mit verschiedenen Methoden - der Trabekulektomie, der Trabekulotomie, der tiefen Sklerektomie, der Zyklofotokoagulation, der Kanaloplastik, den Ventilimplantaten - auf ausgeprägtere Weise als es mit der konservativen Therapie, der Einnahme drucksenkender Augentropfen möglich wäre. Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt sind unvermeidlich und gelegentlich muss nach Jahren ein neuerlicher Eingriff vorgenommen werden.

Ein auf Netzhaut- und Glaskörper spezialisierter Augenchirurg wird vor allem der modernen Vitrektomie vertrauen, mit der es möglich ist, selbst bei weit fortgeschrittenen Befunden wie zum Beispiel einer ausgedehnten Einblutung nach einem Trauma oder im Rahmen eines Diabetes mellitus wieder ein gutes Sehvermögen zu gewinnen. Und an der Netzhaut spielt sich auch ein Leiden ab, das seit wenigen Jahren einer medikamentösen Behandlung zugänglich ist: die feuchte Form der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD). Mit regelmäßigen Injektionen eines Wirksstoffes, eines sogenannten VEGF-Inhibitors, kann der Augenchirurg nicht nur das Sehvermögen der Patienten bewahren, sondern in vielen Fällen sogar eine Verbesserung erzielen.

Letzte Änderung: 12.06.2017
Grauer Star lasern - Augenklinik Bochum