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Wann sollte man den Grauen Star operieren?

Wann ist der beste Zeitpunkt, den Grauen Star zu behandeln und ggf. operieren zu lassen?

Grauen Star operieren - der richtige Zeitpunkt

Wann Grauer Star operieren und behandeln?

Ein Schleier, der zunehmend die Sehschärfe trübt, wirkt sich auf alle Lebensbereiche negativ aus. Im Beruf wie im Privatleben sind viele Katarakt-Patienten auf präzises Sehvermögen angewiesen. Umfangreiche Schreibarbeit, intensives Lesen am Monitor, aber auch sicheres Autofahren gestalten sich schwierig bis unmöglich. Erneut klar sehen - dieser Wunsch ist realisierbar. Der Linsenaustausch durch eine klare Linse beseitigt den Schleier der trüben Linse.

Wie stark die Lebensqualität durch den Grauen Star beeinträchtigt wird, hängt vom individuellen Empfinden ab. In Abstimmung mit dem Augenarzt müssen Sie heute keinen vorangeschrittenen Visusverlust abwarten, ehe ihre Sehleistung mithilfe einer Operation verbessert werden kann. Im Verlauf des heute überwiegend ambulanten Eingriffs wird die eingetrübte Linse durch eine Intraokularlinse (IOL) ersetzt. Der rasante medizintechnische Fortschritt der letzten Jahre hat zur Folge, dass Operationen des Grauen Stars als Routineeingriffe gelten und es nur selten zu Komplikationen kommt. Häufig ist es ausreichend, das nur mit Tropfen betäubt wird.

Wann der richtige Zeitpunkt zur Behandlung des Grauen Stars ist, entscheiden Sie mit Ihrem Augenarzt oder uns in der Augenklinik zusammen. Gefährdet die Eintrübung der Linse beispielsweise die Teilnahme am Straßenverkehr oder das Fahren bei Nacht, sollte der Termin in einem frühen Stadium festgesetzt werden. Hierzu wird ebenfalls der Augenarzt raten.

Abzuwarten mit der Operation lautet die Empfehlung insbesondere, solange die Katarakt den Alltag nicht nachhaltig beeinflusst und keine weiteren Seheinschränkungen vorliegen. Dies gilt vor allem, wenn man noch jünger als 55 Jahre ist. Bis zu diesem Alter ist die natürliche Linse noch flexibel, um zwischen der Ferne und der Nähe scharfzustellen. Der Verlust dieser Akkomodationsfähigkeit ist schleichend und zeigt sich im Alltag spürbar zuerst meist zwischen 40 und 45 Jahren.

Ab einem Alter von 55 Jahren ist die natürliche Linse praktisch so hart wie eine Kunstlinse und kann deshalb kaum noch akkommodieren. Der Austausch der eingetrübten und harten Linse durch eine klare hat dann im Normalfall nur Vorteile.

Richtiger Zeitpunkt eines Linsenaustauschs bei Grauem Star mit weiteren Fehlsichtigkeiten

Für Patienten, die neben dem Grauen Star an weiteren Seheinschränkungen leiden, stellen hochentwickelte Augenlinsen aus dem Premiumsegment eine interessante Alternative dar. Die individuelle Anpassung dieser Linsen erlaubt die gleichzeitige Behandlung von Astigmatismus, Weitsichtigkeit sowie Alterssichtigkeit in einem Schritt mit der Korrektur des Grauen Star. Von der neuen, klaren Linse profitiert man dann gleich mehrfach und ist in der Regel mit den Resultaten besonders zufrieden. Je nach Befund erübrigt sich zukünftig eine Brille. Im Zusammenhang mit der Behandlung solcher Sehfehler bedeutet ein operativer Linsenaustausch einen großen Gewinn an Lebensqualität und sollte daher früh in Erwägung gezogen werden.

Durch die Auswahl und Anpassung der Linse und die höheren Präzisionsanforderungen während des Eingriffs entsteht ein Mehraufwand, der mit einer Zuzahlung verbunden ist. Sie beläuft sich etwa auf die Höhe der Anschaffungskosten mehrerer Gleitsichtbrillen. Erfahrungsgemäß wiegt die gesteigerte Sehleistung und größere Unabhängigkeit von einer Sehhilfe den finanziellen Aufwand um ein Vielfaches auf. Schließlich entscheidet klares und scharfes Sehen über die Gestaltungsmöglichkeiten sämtlicher Lebensbereiche.

Letzte Änderung: 12.01.2018
Grauer Star lasern - Augenklinik Bochum