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Katarakt

Die Katarakt (Linsentrübung) - Entstehung, Symptomatik und Behandlungsmöglichkeiten

Bei dem Grauen Star im Fachjargon Katarakt (Linsentrübung) genannt, handelt es sich um eine Augenkrankheit, die in der Regel mit fortschreitendem Alter auftritt. Junge Menschen sind selten betroffen. Doch was versteht man unter diesem Phänomen, und welche effektiven therapeutischen Maßnahmen gibt es?

Entstehung und Symptomatik des Katarakt

Als Unterschiede der Augenlinsen beim KataraktKatarakt wird grundsätzlich eine Trübung der Augenlinse bezeichnet.
Im Anfangsstadium beklagen sich Betroffene vor allem darüber, dass sie Dinge zunehmend verschwommen sehen. Später setzt eine erhöhte Licht- und Blendungsempfindlichkeit ein. Dieser Prozess erfolgt in der Regel langsam und schmerzfrei und kann sowohl bei einem als bei beiden Augen gleichzeitig auftreten.
Die Ursachen für einen Katarakt sind meist nicht zu zuordnen. Jedoch gibt es begünstigende Faktoren, wie beispielsweise Infrarot- und UV-Strahlen sowie der Konsum von Drogen, Nikotin und Medikamenten. In Entwicklungsländern zählt vor allem eine Unterversorgung mit lebenswichtigen Vitalstoffen zu den Hauptgründen für die relativ große Anzahl an Säuglingen und Kleinkindern, welche unter diesem Krankheitsbild leiden. In Industriestaaten wird vornehmlich Frauen eine Impfung gegen Röteln empfohlen, da diese zu einer Erkrankung des Neugeborenen an Katarakt führen können.
Dass das Auftreten der hier im Zentrum stehenden Symptome für die Betroffenen nicht nur mit Unannehmlichkeiten, sondern mit Ängsten verbunden ist, lässt sich leicht nachvollziehen. Schließlich bedeutet ein Verlust der Sehschärfe eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität.

Die Kataraktoperation als erfolgreiche Behandlungsmethode

Glücklicherweise befindet sich die medizinische Wissenschaft hier auf dem neuesten Stand. Und so lautet die gute Nachricht, dass sich der graue Star durch eine Kataraktoperation effektiv beheben lässt.

Hierbei wird die getrübte Linse gegen eine Kunstlinse (Intraokularlinse) ausgetauscht.
Trotz des großen Behandlungserfolges ist darauf zu verweisen, dass die Betroffenen ähnlich wie Menschen, die an der sogenannten Alterssichtigkeit leiden, im Anschluss an die Operation auf eine Lesebrille angewiesen sind.

Die Verwendung von multifokalen Augenlinsen (Intraokularlinsen) erlauben eine Einstellung auf unterschiedliche Sehdistanzen und ermöglichen damit vielen Menschen wieder eine Brillenunabhängigkeit im Alltag. Für Menschen mit einer zuvor getrübten Linse ist dies ein häufig lohnender Zusatzeffekt. Wird die Operation durch einen Femtosekundenlaser durchgeführt, kann der Erfolg der Multifokallinsen durch die erhöhte Präzision noch gesteigert werden. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Premiumlinsen, die weniger empfindlich als Multifokallinsen sind und man im Alltag ähnlich gut ohne Brille auf näheren Distanzen auskommt.

Weitere Informationen zum Grauen Star  und der Behandlung finden Sie in unserem Hauptmenü: Grauer Star

 

Letzte Änderung: 18.12.2017
Grauer Star lasern - Augenklinik Bochum