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Künstliche Tränen - wirksam gegen trockene Augen

Wirkungsvolle Filmbildner bei trockenen Augen: künstliche Tränen

Zur Linderung von Beschwerden sind die als künstliche Tränen bezeichneten Arzneimittel hilfreich. Diese Augentropfen sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Künstliche Tränen sind sogenannte Tränenersatzmittel, die auch unter der Produktbezeichnung Filmbildner bekannt sind. Diese überwiegend flüssigen Anwendungen werden von außen in das Auge eingebracht. In der Regel empfehlen die Hersteller auf den Beipackzetteln sowie die Mediziner ein Eintropfen der Flüssigkeiten bis maximal acht mal über den Tag verteilt. Dies hängt jedoch immer von den auftretenden individuellen Beschwerdebildern ab.

Künstliche Tränen - Anwendung

Durch die Konfektionierung der Filmbildner in geeigneten Tropfflaschen ist das Einbringen in die Augen einfach. Nicht nur flüssige Substanzen, sondern ebenfalls Stoffe in Gelform können für diesen Zweck eingesetzt werden.
Nach dem Eintropfen in die Augen kommt es zu einer verbesserten Anfeuchtung der Augen, wodurch deren Gleitfähigkeit erhöht werden kann.

Künstliche Tränen - Wirkung

 Es treten durch künstliche Tränen keine Austrocknungserscheinungen mehr auf und die unangenehmen Empfindungen beim Lidschlag können wesentlich gemindert werden. Dies trägt zu einer prophylaktischen Behandlung bei, bei der die Bindehaut und die Hornhaut des Auges mit einem schützenden und gleitenden Film versorgt werden. Reizungen der Augen und Überempfindlichkeiten können durch künstliche Tränen wirksam vorgebeugt werden.

Unterschiede künstlicher Tränen

Künstliche Tränen werden als Softgele oder als Tropfen zur Verfügung gestellt. Die einzelnen Präparate der pharmazeutischen Industrie, die als künstliche Tränen angeboten werden, enthalten variierende Inhaltsstoffe. In diesem Zusammenhang ergibt sich bei den Erzeugnissen der Kategorie künstliche Tränen sowohl für die Nutzer von Kontaktlinsen als auch für überempfindliche Personen eine spezielle Auswahl. Konservierungsmittel tragen dazu bei, dass künstliche Tränen eine längere Haltbarkeit erhalten. Diese Substanzen können jedoch bei Menschen mit Überempfindlichkeiten der trockenen Augen sowie bei den Anwendern von Kontaktlinsen zu verschiedenen Nebenwirkungen und Risiken führen. Dies trifft ebenfalls auf Menschen mit Allergien auf spezifische Konservierungsmittel zu. Zu beachten sind in diesem Bezug die beigelegten "Waschzettel" für künstliche Tränen.

Künstliche Tränen weisen produktrelevante Eigenschaften auf, die nicht nur durch deren Konsistenzen und den beigefügten Zusatzstoffen voneinander abweichen. Auch die sogenannte Viskosität ist ein Produktmerkmal, welches ein unterschiedlich langes Verweilen künstlicher Tränen im Auge gewährleistet. Insbesondere künstliche Tränen in Form der weichen Gele zeichnen sich durch eine längere Anhaftung im Auge aus als Flüssigkeiten. Dies kommt daher, dass die Gelsubstanzen eine stärkere Viskosität besitzen. Die Produkte in der Rubrik künstliche Tränen, die abweichende Handelsnamen besitzen, beinhalten eine ganze Reihe von Wirksubstanzen. Neben Povidon und Hypromellose sind Carbomere und Hyaluronsäure sowie weitere Stoffe interessant.

 

Letzte Änderung: 12.12.2017
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