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Ophthalmologie

Die Ophthalmologie ist die med. Bezeichung für die Augenheilkunde

Die OphthalmologieAugenuntersuchung im Rahmen moderner Augenheilkunde ist die medizinische Bezeichnung für die Augenheilkunde. Die Ophthalmologie beschäftigt sich mit der Diagnostik und der Therapie von Funktionsstörungen und Erkrankungen des Sehapparats; darin eingeschlossen ist nicht nur das Auge, sondern auch Bereiche von der Haut des Lids und des Gesichts bis zu den Augenhöhlen. Und auch die Sehbahn bzw. der Sehnerv, der das Auge mit dem Gehirn verbindet, ist Gegenstand der Ophthalmologie. In Deutschland ist ein Arzt mit 5-jähriger Facharztausbildung im Bereich Ophthalmologie ein Opthalmologe bzw. ein Augenarzt. Die Ophthalmologie zählt zu den ältesten Teildisziplinen der Medizin.

Im Rahmen der Ophthalmologie wird die weltweit häufigste Operation durchgeführt; die operative Behandlung des sogenannten der Augenkrankheit Grauer Star (eine Augenerkrankung, die auch als Katarakt bezeichnet wird).
Typische Erkrankungen, mit denen in der Ophthalmologie tätige Mediziner häufig konfrontiert werden, sind beispielsweise Erkrankungen von Retina und Cornea, Erkrankungen der Augenvorder- und der Augenhinterkammer, Erkrankungen des Sehnervs, Schädigungen der Hornhaut, Fehlsichtigkeiten und Erkrankungen der Tränendrüse (beispielsweise in Form von Infektionen) oder Lider (so beispielsweise Gersten- oder Hagelkörner).

Die Ophthalmologie sieht bzgl. ihrer Inhalte auf eine lange experimentelle Geschichte zurück; so finden sich bereits auf Gesetzestafeln von vor über 3600 Jahren Notizen zu Operationen am Auge. Zeitzeugnisse über die Augenheilkunde existieren weiterführend beispielsweise aus dem alten Griechenland, dem antiken Rom und dem Mittelalter bis in die Neuzeit hinein. In ihrer Terminologie wurde die Augenheilkunde allerdings zunächst der Chirurgie zugeordnet, bevor sie während des 18. Jahrhunderts langsam an Eigenständigkeit gewann. Der Begriff der Ophthalmologie wurde schließlich im Jahr 1800 geprägt. Ein wichtiger Einschnitt in der Geschichte der Ophthalmologie war die Entwicklung des Mikroskops im 19. Jahrhundert; nun wurde es möglich, Erkenntnisse zu gewinnen zur Funktionsweise und Anatomie des Sehapparats. Eine weitere wichtige Entwicklung im Rahmen der Ophthalmologie war der Augenspiegel (19. Jahrhundert), mit dem beispielsweise der Augenhintergrund betrachtet werden konnte.

Untersuchungsverfahren, die in der Ophthalmologie eine wichtige Rolle spielen, sind beispielsweise die Tonometrie und die Perimetrie: Bei der Tonometrie findet eine Messung des Augeninnendrucks statt; der Augeninnendruck gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren, die mitverantwortlich sind für die Erkrankung 'Grüner Star' (Glaukom).

Im Rahmen der Perimetrie erfolgt eine Untersuchung des Gesichtsfeldes; durch die Perimetrie können die Grenzen des Gesichtsfeldes und die Sensitivität des Auges eines Patienten bestimmt werden. Die Refraktometrie beschreibt im Rahmen der Ophthalmologie die Diagnose von Fehlsichtigkeiten; im Rahmen dieser Untersuchung werden beispielsweise die Brechungseigenschaften des Augapfels erhoben. Neben den genannten Untersuchungsverfahren existieren in der Ophthalmologie noch viele weitere Methoden.